


Dieses Bild ist 100 (einhundert) Jahre alt, in Farbe aufgenommen mit einer ganz modernen Technik von Sergey Prokudin-Gorsky.
Weitere Bilder und Erläuterungen unter http://turtlestacks.wordpress.com/2008/07/17/sergey-prokudin-gorsky-between-the-revolutions-russia-in-color-1909-1915/

Blick ins neue Jahr - über Salzburg


Weihnachten in Dänemark


Advent in Eutin
 Walters Geburtstag - in Eutin traf ich eine Bekannte, die begrüße mich als Walter!


R10a wird schon wissen, wer hier über die Galerie rast.


Volkstrauertag: Im 2. Weltkrieg haben meine Großeltern einen Sohn verloren. In den Jahrzehnten danach haben sie ihn gesucht. Mein Onkel Hans war Soldat und ist nie gefunden worden.

Klassentreffen

Nach 14 Jahren wieder vor der Stadtteilbücherei sitzen. Super Klassentreffen - erst in der Schule, dann in der Klosterbrauerei...


Die Metereologin sagte: Den Huskys sei es egal, was sie zögen, Hauptsache, sie könnten es beschleunigen. So kommen mir einige Mitmenschen auch vor.

Das Laub muss weg...


aufgetaucht im neuen Schuljahr - an der Gemeinschaftsschule


Vor den Ferien: alles in den Container, was belastet und dann: eine schöne Zeit!
Foto: Christian Mertens

Schwarzenegger führt E-Bücher für Schulen ein
(RPO) Der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger will Lehrbücher an den Schulen seines Bundesstaats abschaffen und durch elektronische Lesegeräte ersetzen. Herkömmliche Schulbücher seien "veraltet, schwer und teuer", sagte Schwarzenegger am Dienstag in einer Rede vor Schulkindern in Sacramento.
Schwarzenegger begründete die Initiative auch mit den Sparzwängen seines Bundesstaats, der derzeit in einer akuten Haushaltsnotlage steckt. Ein Lehrbuch koste den Staat durchschnittlich rund 100 Dollar; die Umstellung auf E-Bücher könnte zunächst 300 bis 400 Millionen Dollar einsparen, bei einer Ausweitung auf weitere Fächer würden hunderte Millionen Dollar mehr eingespart. Er sei sich bewusst, dass seine Entscheidung einen "dramatischen Wandel" darstelle. Allerdings halte er die Schüler für gut gerüstet: "Sie hören heute schon digitale Musik und schauen online Fernsehen, sie nutzen Twitter und Facebook."


Was würdet ihr vermuten bei so einer wichtig eingearbeiteten Jahreszahl an einer "Straßenlaterne"?

Gespräche im 'Kleinen Heinrich', links im Bild konnten erstmal keine Klärung ergeben...
Der Kandelaber wurde 1869 anstelle des vorher an dieser Stelle vorhandenen Marktbrunnens und Brunnenhauses als Stiftung eines Glückstädter Bürgers auf dem Marktplatz errichtet... Das war es schon!

Und noch mehr Frühling...


Abitur 1969/70 an der OzD in Lübeck
Am 2. Mai reiste ich in die Vergangenheit zum Klassentreffen...... teuflisch interessant war es.


In Bissenbrook beginnt das Wochenendleben...

... und weiter gehts im Garten.



im Botanischen Garten


Frühlingsboten

"Du kriegst anonyme Briefe? Mon Dieu, von wem?" (Rita Lutrand zu Harry Rowohlt)

Noch eine Notiz zum Darwintag, von Richard Wiseman, das ist der mit Quirkoloy:
...to help celebrate Darwin Day, Rob Jenkins (University of Glasgow) and I have created a new optical illusion based around the face of Charles Darwin. Basically, we have produced a picture of two monkeys that transforms into an image of Darwin within the blink of an eye. To see the illusion, simply visit my blog here.... http://richardwiseman.wordpress.com/2009/02/12/new-darwin-optical-illusion/ It would be great to get as many people aware of Darwin Day as possible, so if you like the illusion please feel free to send this to friends and family.


Wer überlebt, geht querfeldein. (Herbert Achternbusch)

Noch ist es nicht ganz so weit...
Der Zeugnistermin rückt näher. In der nächsten Woche finden Zeugniskonferenzen statt.
Zur Lehrerarbeitszeit: Da ich seit zwanzig Jahren mit Computern arbeite, lagen schon lange Klassenlisten wie selbstverständlich zum Herumgeben ohne weitere Vorbereitung vor. Ausgabe, Einsammeln, Übertragen, dafür rechne ich einen Vormittag (3 Stunden), die Rückmeldungen zum Lern- und Sozialverhalten verarbeitete ich an einem Wochenende (7 Stunden). Nach der entsprechenden Konferenz mussten Korrekturen vermerkt werden: per Hand in die Listen (0,5 Stunden). Danach nahm ich mir immer einen Sonnabendvormittag, um die Zensuren in die Zeugnisformulare im PC einzutragen und zwei Stunden am Sonntag, um die Lern- und Sozialverhaltensbemerkungen in die Formulare zu kopieren (5 Stunden). Ausdruck schließlich: 0,5 Stunde.
Das sind unterm Strich maximal 16 Stunden, in denen ich mit Ruhe auch auf die individuellen Eigenschaften meiner Schülerinnen und Schüler eingehen konnte.
Heute arbeiten wir uns zu jedem Zeugnistermin neu in die Datenbank ein und müssen dabei Änderungen berücksichtigen. Schließlich machen wir dies ja nur alle halben Jahre. Die Aufregung der weniger geübten Kolleginnen und Kollegen ist groß. Der inhaltlich bedingte Arbeitsaufwand (siehe oben!) ist natürlich unverändert. Es sollen dann Angaben und Ergänzungen (an meiner Schule beispielsweise in R9 und R10 Minusnoten, Angaben zu schriftlichen Zensuren usf. ‚per Hand’ nachgearbeitet werden. Mein Admin teilt mir mit, dafür habe er nun keine Zeit mehr gehabt, um das noch einzupflegen. Bis zum Druck werden wie jedes Jahr weitere Nacharbeiten fällig
Zu alldem werden die Datenbanken jedes Mal fortentwickelt.
Meine Kolleginnen und Kollegen und ich, wir verschwenden jetzt viel Zeit, die eigentlich im Unterricht ihren Platz haben sollte. Aber PCs und Software sind nun einmal angeschafft, also müssen sie auch verwendet werden.
Datenschutzrechtlich ist weiterhin die Aufbewahrung in Papierform vorgeschrieben – und vernünftig !!! – aber an das Schulgesetz und die Verwaltungsvorschriften halten sich viele schon lange nicht mehr.l
Verlassen Schülerinnen und Schüler die Schule, ist der elektronische Datenbestand unverzüglich zu löschen. Diese Regelung ist sinnvoll und entspricht den Vorgaben des §28 Abs.2 LDSG.


Vor vielen Jahren, als es in Lübeck noch die Herrenbrücke gab, fand sich ein Mann nach durchzechter Nacht oben auf einem hoch-geklappten Brückenteil(damals in Bau). Er hatte das Geländer für seine Treppe zu Hause gehalten. Aus diesem "Bett" in schwindelerregender Höhe konnte er nicht allein heruntersteigen. Er hat nun einen Nachfolger auf der Forth-Road-Bridge in Schottland gefunden. Mal lesen: http://www.scotsman.com/latestnews/Adventure-of-a-real-life.4862639.jp

Jackie Mason’s X-Mas und Chanukka Greetings: http://www.youtube.com/watch?v=MEyY5S3bedA&feature=channel

Here's CMR's list of The Top Ten Christmas Songs By Jewish people:
http://www.creativeminorityreport.com/2008/12/best-christmas-songs-by-jewish-people.html

Am Abend des 21. Dezembers begann für unsere jüdischen MitbürgerInnen das acht Tage andauernde Chanukka-Fest.
Rassoulis & Poliker: Neuester Sound zu Chanukah Griechisch-Israelische Co-Produktion... http://www.hagalil.com/europa/griechenland/5769/manolis.htm
»Als Israel seiner Feinde Herr wurde und sie besiegte, geschah dies am fünfundzwanzigsten Kislew. Sie traten in das Heiligtum ein und fanden nur einen Krug mit reinem Öl, das für einen Tag lang gereicht hätte. Aber als sie die Lichter der Menora - Leuchter - damit anzündeten, brannte dieser acht Tage lang, bis sie wieder Oliven auspressen konnten, um reines Öl daraus zu machen.« (Rambam, Hilchot Chanukka, Kap. 3)
http://www.hagalil.com/judentum/feiertage/hanukah/kislev/chanukka.htm
Schalom Ben-Chorin (1913-1999) erinnerte sich: „In meinem Elternhause pflegte man Weihnachten ähnlich zu begehen wie die Nachbarn (...). Viele deutsche Juden hatten diese Gewohnheit angenommen, und schon im Hause (...) meines Großvaters (...) strahlte ein Weihnachtsbaum, (...) Wohl aber spürte ich zutiefst, dass wir kein Recht hatten, ein Fest der Christen zu begehen und gleichzeitig an unserem Judentum festzuhalten. Es war eine schmerzliche Erkenntnis, denn ich liebte dieses Fest mit allen Sinnen.“ (Schalom Ben-Chorin, Jugend an der Isar, München 1980, S.15)
Chanukka und Weihnachten http://www.david.juden.at:80/kulturzeitschrift/66-70/67-Davidowicz.htm
WEIHNUKKA - GESCHICHTEN VON WEIHNACHTEN UND CHANUKKA - im Winter 2005 eine Ausstellung im Jüdischen Museum in Berlin: http://www.jmberlin.de/weihnukka/


Wieder ein Start ...

Schön werden zum 1. Advent...


Der Haßknöll in Arbeit


Ein Hund blickt zum Horizont.

Aus dem Zeitspeicher wieder aufgetaucht:
Dies war der Morgen, als ich aus der Tür trat und eine Flasche Jäger-meister über mir schweben sah und eine Eiswaffel.
Ich wählte das Eis! In diesem Sinne ein genußreiches Wochenende!


in der Morgensonne


Pfingsten 2008
Kachel von www.feuerland.de

Modul "Schulentwicklung": Ein Videoausschnitt zeigte, dass wir am BZM schon 1989 kooperieren und im Team die fünften Klassen unterrichten wollten! Siehe noch Modularchiv.


Von der Badewanne aus: der Blick über die Weser



Meine Kalenderblätter an diesem Tag:
Vor 75 Jahren wurde Boris Strugatzki geboren – mit seinem Bruder Arkadi ein Meister der russischen fantastischen Literatur. Groteske, surreale und märchenhafte Elemente verwoben mit realistischen Darstellungen, wissenschaftlichen Problemen und moralischen Fragen. Das passt ja.
Vor 170 Jahren gestorben ist Johanna Schopenhauer, die sich nach Elisabeth von der Recke sehnte, einer schillernden Frau (!), die im bürgerlichen Weimar viele wichtige Männer – auch Goethe - um sich versammelte. Elisa von der Recke ist Sonntag vor 175 Jahren gestorben.
Und vom dritten Kalender der Rat: nach geplatzten, abgesagten, verschobenen Terminen: Freu dich über die Zeitchancen für die Dinge, die du längst schon einmal machen wolltest.
Im vierten Kalender eine Telefonzelle auf der Insel Skye.




Es ist nie zu spät, der zu werden, der Sie hätten sein können. (George Eliot)
Ich arbeite daran.
Über den deutschen Schlafforscher Jürgen Zulley wurde anlässlich der Zeitumstellung in der Frankfurter Rundschau berichtet. Er sagt: "Ich finde es ja spannend, dass ich mich auch mit Unfallstatistiken und Historikern beschäftigen muss." So las er, dass die Menschen im Mittelalter zwei lange Schlafphasen am Tag hatten und nachts fürs Melken oder längere Plauschs aufstanden."
Das gefällt mir!
"Erst das Industriezeitalter verlangte, dass wir komprimiert schlafen und tags durcharbeiten."
Weiter lesen unter http://www.fr-online.de/in_und_ausland/magazin/?em_cnt=1310404&sid=21230536184cc30752417bf1c875f59c .


Quelle: http://www.myheritage.com/



Sieben Wochen anders gelebt, sieben Wochen zu Fuß gegangen: 419 km.

Vor auf den Tag genau einem Jahr war ich in Eutin und hatte dort genau das gleiche Wetter wie in diesem Jahr!

Welt-Wassertag


Karfreitag, Purim und der Internationale Tag für die Beseitigung der Rassendiskriminierung
Der Internationale Tag der Vereinten Nationen zur Beseitigung der Rassendiskriminierung nimmt Bezug auf den 21. März 1960, an dem die Polizei des südafrikanischen Apartheidregimes in Sharpeville friedlich demonstrierende Menschen erschoss, weil sie die ihnen aufgrund ihrer Hautfarbe vorenthaltenen Rechte einforderten.
Uns erinnert der Tag daran, dass wir Mitverantwortung tragen und nicht tatenlos zusehen dürfen, wenn eine vermeintliche Mehrheit eine vermeintliche Minderheit diskriminiert, drangsaliert, in ihren Rechten beschneidet oder ihr gar Gewalt antut. Nicht nur in fernen Ländern, sondern auch ganz in unserer Nähe, in der Europäischen Union, in Deutschland und vor Ort. (Erklärung des "Forums gegen Rassismus")
Throughout 2008, the year for celebrating the 60th anniversary of the Universal Declaration of Human Rights, UNESCO will continue and strengthen the actions it carries out in the context of its commitment to human rights and their observance. An international coalition of cities against racism and discrimination will thus be officially established in July 2008, during the World Forum on Human Rights in Nantes (France). It will federate the regional coalitions set up by UNESCO in Europe (December 2004), North America/Canada (June 2005), Africa (September 2006), Latin America and the Caribbean (October 2006), Asia-Pacific (August 2006) and the Arab states (June 2008) during the first phase of the project, launched in 2004.
Juden feiern Purim:
"So ein Tag, so wunderschön wie heute Purim feiert die Rettung des jüdischen Volkes vor dem Plan des persischen Politikers Haman, „alle Juden vom Knaben bis zum Greis, Kinder und Frauen an einem einzigen Tag zu vertilgen, zu erschlagen, zu vernichten und ihre Habe als Beute zu plündern.“ (Esther 3:13) Purim wird stets am 14. Adar gefeiert. Handelt es sich um ein Schaltjahr, wird Purim am 14. Tag des Monats Adar II gefeiert.
Das Festmahl: Am Purim setzt man sich mit Familie und Freunden zu einem überschwänglichen Festmahl im Andenken an den Purim-Sieg über die Feinde des jüdischen Volkes. Und ja, es stimmt, an diesem Tag ist es eine Mizwa, zu „trinken, bis man nicht mehr unterscheiden kann zwischen ,Verflucht sei Haman‘ und ,Gesegnet sei Mordechai‘“ (Talmud, Traktat Megilla 7b; Schulchan Aruch, Orach Chajim § 695:2). Die Freude des Purimfestes soll uns helfen, die üblichen Beschränkungen und Grenzen zu überwinden und auf einer höheren spirituellen Ebene zu feiern. Üblicherweise beginnt die Mahlzeit am Nachmittag und dauert bis in die Abendstunden. Hinweis: Purim-Trinken heißt verantwortungsvoll trinken, also keine Drinks für Minderjährige, kein Alkohol am Steuer!
Das Gebet: An Purim sprechen wir in jeder Amida, dem Stehgebet, sowie im Tischgebet (Benschen) einen Abschnitt über das Wunder, „Al ha-Nissim“. Beim Morgengebet gibt es eine besondere Toralesung in der Synagoge."
Quelle und weitere Informationen: http://www.de.chabad.org/library/article_cdo/aid/465322/jewish/Purim-auf-einen-Blick.htm


... vor und nach einem Tanzkurs


Hamburg im Regen, siehe auch R8a-Klasse.

Weltfrauentag I
Die SchülerInnenvertretung hat sich bereits 1992 (!) ein Statut in geschlechtergerechter Sprache gegeben und auf dem großen I bestanden, was damals bei vielen DeutschlehrerInnen noch nicht gut ankam. Seitdem soll jede Klasse eine Klassensprecherin und einen Klassensprecher haben, die beide in der SV-Versammlung vertreten sind. Es gibt nach Statut auch eine Schülerin oder einen Schüler, die oder der sich besonders darum kümmern soll, wenn jemand auf Grund seines Geschlechts benachteiligt wird:
(5) VertrauensschülerIn -SV-Sprechstunde für vertrauliche Gespräche bekanntgeben und durchführen -Probleme, die angesprochen wurden, mit Hilfe der Beteiligten, der Schüler-sprecherIn, der Verbindungslehrkräfte usw. zu lösen versuchen -Benachteiligung der Mädchen/Jungen aufzeigen und abzubauen versuchen
Weltfrauentag II
Typisch Mann und typisch Frau - ein Thema in der Ausstellung "Rollenbilder im Wandel" - zzt. zu besuchen in Kiel. Weitere Infos unter http://www.rollenbilder.de/ .
Weltfrauentag III
Zum Tag eine Notiz aus dieStandard.at vom 20.2.2008:
Germanwings: Werbesujet nach Sexismus-Vorwürfen "umgedreht"
Fluglinie wirbt mit blanken Männerbeinen und will so das Gleichgewicht der Geschlechter in der Werbung wieder herstellen.
Wien - Die deutsche Fluggesellschaft Germanwings hat nach Sexismus-Kritiken an ihrer bisherigen Werbung mit einer Frau in Hotpants das Bildsujet umgedreht: Seit Dienstag hat sie in der neuen Online-Werbung die Hosen an und der Herr der Schöpfung beweist teils Beinfreiheit. Somit kommen die Rückenansichten beider Geschlechter diesmal ohne Sexualisierung aus.
Die Fluggesellschaft reagiert mit den behaarten Männerbeinen "auf konstruktive Kritik von engagierten Frauen" an der vergangenen Werbeaktion. "Einige Damen sahen in dem Motiv falsche Klischees bedient", erklärte die Lufthansa -Tochter Germanwings in einer Pressemitteilung. Im daraufhin in Auftrag gegebenen zweiten Teil der Werbekampagne "Maxi-Komfort. Mini-Preis" soll das männliche Model durch Herunterlassen der Hosen das Gleichgewicht der Geschlechter in der Werbung wieder herstellen. (APA/red)
Weltfrauentag IV
Nachtrag zum Frauentag: http://diestandard.at/?url=/?id=1204643383045 über die "Frauen ausmerzende Sprache".


Schon ein Frühlingsengel!



Sonntag waren wir entlang der Trasse der Kaiserbahn unterwegs. Bei Hollenbek feierten wir einen Geburtstag.

Jeder Mensch braucht ab und zu ein wenig Wüste. Sven Hedin
7 Wochen anders, am Aschermittwoch geht es los: "Andere Zeiten" schreibt dazu:

Vom Feiern zum Fasten: Mit dem Ende des Karnevals beginnt die Fastenzeit. Viele evangelische und katholische Christen erleben die vierzig Tage zwischen Aschermittwoch und Ostern bewusst als eine Zeit des freiwilligen Verzichts und der Besinnung. Mit der Aktion "7 Wochen anders leben" will der Verein Andere Zeiten auch in diesem Jahr Fastende bei ihren Vorhaben begleiten: Ein wöchentlicher Brief soll sie zum Durchhalten ermuntern. "Fasten heißt schließlich nicht nur Verzicht auf eingefahrene Gewohnheiten, auf Alkohol, Zigaretten oder Süßes. Es bedeutet ebenso, Raum für etwas Neues zu schaffen und diese Freiheit sinnvoll und nachhaltig zu nutzen"
Was vor sechs Jahren mit rund 6.000 Teilnehmern begann, findet in diesem Jahr schon viermal so viele Interessenten, "Es sind vor allem Menschen, die auf der Suche sind und die ihrer Sehnsucht eine Chance geben wollen", so Westphal. "Andere wollen durch Verzicht Solidarität üben mit den Kreuzen dieser Welt. Sie alle begeben sich gemeinsam auf den Pilgerweg nach Ostern."
Teilnehmende der Aktion erhalten sieben Mal persönlich gestaltete Post auf festem Papier. Tipps helfen beim Durchhalten, Stimmen von anderen Fastenden laden zum Dialog, Gedichte zum Träumen ein. Die Briefe erzählen eine biblische Geschichte meditierend nach. Karikaturen erinnern daran, dass auch in der Fastenzeit gelacht werden darf. Ergänzend zu den Briefen informiert eine Broschüre über das Thema Fasten.
Damit Fastende sich direkt untereinander austauschen können, richtet Andere Zeiten vom 6. Februar bis zum 24. März ein Fastenforum im Internet ein (www.anderezeiten.de). Die Fastenzeit beginnt am Aschermittwoch (6. Februar) und dauert bis Ostern (23. März).
Die Teilnahmegebühr an der Aktion "7 Wochen anders leben" (7 Briefe und Broschüre) beträgt 9,50 € inklusive Versandkosten. Interessierte können sich anmelden bei:
Andere Zeiten e.V.
Fischers Allee 18
22763 Hamburg
Telefon (040) 47 11 27 27
Internet: www.anderezeiten.de


Der "große Walter" - sein Selbstporträt fotografiert von Bi.

Aus einem Rundschreiben an alle Schulen in Kiel: "Auch wenn Kerzen ein besonders gemütliches Licht machen und bei ... Adventskränzen und -gestecken ja eigentlich dazu gehören, dürfen diese ... in den städtischen Gebäuden nicht verwendet werden." 5.12.2007
Nächstes Rundschreiben: "Die Oberbügermeisterin hat entschieden, dass Kerzen in Kindertagesstätten und Schulen brennen dürfen, wenn eine dauernde Aufsicht gewährleistet ist." 13.12.2007


Marina Zwetajewa schrieb vor etwa 80 Jahren von einer "erstaunlichen Beobachtung: Gerade für die Gefühle braucht es Zeit, nicht für die Gedanken. Der Gedanke ist ein Blitz, das Gefühl - der Lichtstrahl eines weit entfernten Sterns. Das Gefühl braucht Muße, es lebt nicht in Angst."



Bilder aus Neu Fahrland, Potsdam und Berlin

Das war es - und der Krampnitzsee bleibt im Nebel zurück.



Hier habe ich nun eines meiner Lieblingsbilder tatsächlich an der Wand hängen gesehen (Die Brücke): Die "Artistin Marcella" von Kirchner (1910)!

EunSook Lee ist eine koreanische Künstlerin: Ihr Projekt "Vanished Berlin Wall" ist ein nachgebildetes Mauerstück aus elf transparenten Segmenten, eine Hommage an die Tage des Novembers 1989. In Lees Heimatland Korea steht diese Vereinigung aus.

Gert Berliners Teddy im Jüdischen Museum Berlin



Auf dem Telegrafenberg in Potsdam







Weltlehrertag am 5. Oktober, ein Glückwunsch unter Gewerkschaft.
Und dann noch dies:
Die Arbeit eines Erziehers gleicht der eines Gärtners, der verschiedene Pflanzen pflegt. Eine Pflanze liebt den strahlenden Sonnenschein, die andere den kühlen Schatten; die eine liebt das Bachufer, die andere die dürre Bergspitze. Die eine gedeiht am besten auf sandigem Boden, die andere im fetten Lehm. Jede muss die ihrer Art angemessene Pflege haben, anderenfalls bleibt ihre Vollendung unbefriedigend.
Abbas Effendi


In Bissenbrook www.zauberhaft.net - auch GärtnerInnen machen Fehler, wer findet ihn?

Heute Abend gehe ich mit einem Rosenbadetrüffel in die Wanne §:-);


Aufs Meer sehen, was will ich mehr...

Von Løkken nach Nørre Lyngby eine knappe Stunde



Vom Bunker zusehen, wie sich die TeilnehmerInnen am Nordseemarsch quälen: sieben, 14 oder 28 km übern Strand.

Nicht alle gehen!

Auch bei Sturm fiel der Sandbauwettbewerb bisher nicht aus. Die Gewinnchancen vergrößern sich, wenn nur die Harten dabei sind.




Im Mittelalterspiel tanzt sogar der Bischof.

Ich fand ein Gefrierhaus wie bei meinen Großeltern auf dem Dorf, als ich klein war. Frau M. soll damals in der Kühltruhe verstorben sein, weil sie sich nicht selbst befreien konnte.



Mal schreiben, mal lesen...




Neulich mit R10d von 1997 in der Schule und in der Forstbaum s c h u l e, heute die R10c von 1997 mit ihrem alten Film auf Kiel-TV. Es war mir ein Vergnügen. Und Adele bellte dazu.


Zwei Supermoderatorinnen verlassen uns. Wir von TV-M freuen uns, wenn ihr auch als Ehemaliga bei uns arbeitet!

Mündliche Prüfungen an der Realschule im BZM und das Hamburger Hungertuch:
Kurs Lebensplanung: Leben in Geschlechterrollen und Beziehungen
Aleksandra hat eine wunderbare Prüfung absolviert, ein schöner Abschluss! Glückwunsch!
Die junge Frau auf dem Gemälde erinnert mich sehr an Aleksa - vor 200 Jahren.


Heute mal alles zur selben Zeit:
Der Airbus A380 - im Testflug um die Welt (arte) ~ Das Geheimnis der Hindenburg - Zeppelinkatastrophe (ZDF) ~ Um Himmels Willen - Nackte Tatsachen (ARD) ~ Der Flug der Störche (WDR) ~ Nix zu verlieren (Kabel 1) ~ Extreme Activity (PRO7) ~ Der Schüler und die Postbotin (Sat1)


In Malysia gab es einmal die größten Schiffe der Welt, heute noch segeln dort große Schiffe. Ratet, wie sie heißen? "praus" oder "prahus"! Es sind die letzten kommerziell genutzten Segelschiffe der Welt. Selber nachlesen:
Die Wikinger des Orient: Kekuatan orang Melayu menjadi munasabah dipanggil "viking timur." Pembina kapal kenalurian yang indah, masyhur sebagai di kalangan world’s kelasi-kelasi paling halus, mereka terus disukai air suka ikan, dan ditakluki satu bahagian yang besar dunia di hadapan ada mereka sendiri "ditemui" oleh orang-orang Eropah. Sesungguhnya, mereka bersilang lautan orang India untuk menemui dan menyelesaikan pulau Madagascar di satu waktu ketika orang-orang Eropah, secara umum, adalah masih stering dengan ketakutan jelas lautan terbuka. Kelasi dan tuan berkuasa peniaga-peniaga, banyak pelaut ini berpuak mempunyai seni mengagumkan psiko pelayaran, mencari cara mereka melalui lautan luas oleh satu jenis intuisi. Pada satu masa, bila orang-orang Eropah adalah belayar di sekitar di kecil , kekok caravels, orang Melayu rasuk kapal-kapal terbesar di planet. Hari ini pun, kapal-kapal Melayu yang hebat sebagai maklum prahus (atau praus) boleh dilihat scything melalui lautan, kapal-kapal berlayar sibuk dan terbesar dikekalkan dunia. Mereka berbentuk seperti galleons impian-impian, aliran dengan perlahan ke dalam pelabuhan di bawah beribu kaki kanvas hitam. (Blair, Lawrence, lingkaran api: Menjelajah jauh terakhir tempat-tempat dunia = Blair, Lawrence, Ring of Fire: Exploring the Last Remote Places of the World .)


Auf dem Weg zu Walter, in Lübeck suchte ich wieder historische Orte auf...
 Wiedergesehen
Biographisches: Die Treppe an der Klosterhofschule, die man nach dem Sportunterricht nicht betreten durfte. "Wartet auf die Lehrerin!" Ich war noch keine Woche in der ersten Klasse, als ich die erste Stufe betreten hatte und eine Stunde nachsitzen musste. Da wusste ich gleich, was Sache ist. Meiner Mutter sagte ich damals, ich hätte Blumen gesucht...

Österliches: Der Baum, an dem ich mit Thomas ein Mossnest baute, in dem wir Hasen fangen wollten. Eine Hundeleine hatten wir zu diesem Zweck mitgebracht. Weit hinten (in der Astgabel zu ahnen) der Baum, auf dem ich zehn Jahre später eine Zigarette rauchte. Mit Astor fing das Unglück an.

Abschalttag
Der 24. März war als PC-freier Tag ausgerufen: 55.300 Internetuser hatten sich bis Sonnabend der Initiative angeschlossen - 24 Stunden sollte der PC ausgeschaltet bleiben.
http://www.shutdownday.org/
Die beiden Organisatoren Denis Bystrov und Michael Taylor wollten herausfinden, ob ein Tag ohne Computer in der heutigen Zeit noch möglich ist. Der Aktionstag findet am 24. März 2007 statt. Da der Rechner aus der geschäftlichen Welt mittlerweile unmöglich wegzudenken ist, entschieden sich die Initiatoren für einen Samstag. Sie rufen Computeranwender auf der ganzen Welt auf, an ihrem Experiment teilzunehmen, einen Tag ohne Computer zu verbringen und sich stattdessen mit Freunden zu treffen oder die Natur zu genießen. Ich war dabei. Ich schalte übrigens samstags meinen Rechner häufig gar nicht oder erst abends an (um "in den Briefkasten zu gucken").
It is obvious that people would find life extremely difficult without computers, maybe even impossible. If they disappeared for just one day, would we be able to cope? Be a part of one of the biggest global experiments ever to take place on the internet. The idea behind the experiment is to find out how many people can go without a computer for one whole day, and what will happen if we all participate! Shutdown your computer on this day and find out! Can you survive for 24 hours without your computer?


Offen sein, "wer allzu festgelegt ist, wer nichts mehr erwartet, verschließt sich dem Wunder", dieser Ratschlag kommt von Andere Zeiten e.V., sie helfen mir beim Fasten. Heute am Sonntag ist "Mitfasten", dreieinhalb Wochen anders gelebt. Das Andere-Zeiten-Team hat mir auch folgenden Text von Marie Luise Kaschnitz geschickt:
Interview
Wenn er kommt, der Besucher,
Der Neugierige und dich fragt,
Dann bekenne ihm, dass du keine
Briefmarken sammelst,
Keine farbigen Aufnahmen machst,
Keine Kakteen züchtest.
Dass du kein Haus hast,
Keinen Fernsehapparat,
Keine Zimmerlinde.
Dass du nicht weißt,
Warum du dich hinsetzt und schreibst,
Unwillig, weil es dir kein Vergnügen macht.
Dass du den Sinn deines Lebens immer noch
Nicht herausgefunden hast, obwohl du schon alt bist.
Dass du geliebt hast, aber unzureichend,
Dass du gekämpft hast, aber mit zaghaften Armen.
Dass du an vielen Orten zuhause warst,
Aber ein Heimatrecht hast an keinem.
Dass du dich nach dem Tode sehnst und ihn fürchtest.
Dass du kein Beispiel geben kannst als dieses: Immer noch offen.
Marie Luise Kaschnitz
aus Marie Luise Kaschnitz: Überall nie. Ausgewählte Gedichte 1928-1965, Berlin.

Internationaler Frauentag
Zum Beispiel:
Im SchülerInnenfernsehen am BZM, meiner TV-AG arbeiten seit Jahren mehr Mädchen und Frauen als Jungen und Männer mit. Besnders im laufenden Schuljahr ist die "Frauenquote" unter den aktiven MitarbeiterInnen hoch, wie auch die letzte Sendung gezeigt hat.
Aus den Grundsätzen dieser AG (1997!): Inhaltliche Schwerpunkte der Fernseharbeit sind Gleichstellung, Prävention sexueller Gewalt, Kriminalitätsverhütung, Integration Behinderter, Vorstellung von Unterrichtsprojekten.
Zum Beispiel:
In unseren Lehrplänen gehört Gleichstellung seit vielen Jahren zur "Auseinandersetzung mit den Kernproblemen" z.B. in Physik:
"Der Lehrplan berücksichtigt die Gleichstellungsproblematik auf unterschiedliche Weise. Die Beispiele, an denen bestimmte physikalische Prinzipien und Gesetzmäßigkeiten erarbeitet werden sollen, sind bewußt so ausgewählt worden, daß Mädchen aufgrund ihrer vor- und außerunterrichtlichen Erfahrungen einen Zugang finden und, wie Interessenstudien ergeben haben, auch ein anhaltendes Interesse entwickeln können. Eine breite Aufarbeitung technischer Vorerfahrungen im Unterricht soll eingeschränkt werden, um nicht Erfahrungsbereichen, die den Mädchen zumeist nicht vertraut sind, ein zu hohes Gewicht zu verleihen. Die stärkere Betonung fächerübergreifender Aspekte, speziell im Zusammenhang mit biologischen Themen, unterstützt dieses Anliegen."
Zum Beispiel:
Im Deutschunterricht arbeite ich z.B. mit Texten von Fanny Lewald (Meine Lebensgeschichte, Bd. 3.1, Berlin 1861) und Margarethe E. Milow (Ich will aber nicht murren, hrsg. von Rita Bake und Birgit Kiupel, Hamburg 1987), Stundenthema: Frauen - Normen werden weitergegeben und beeinflussen das Verhalten des Individuums.
Von Fanny Lewald 1861 (!): Hat in einer Familie ein Sohn keine Anlage zum Studiren, so ist man gern geneigt, ihn Kaufmann, Maschinenbauer, Techniker und - in guten Bürgerfamilien - auch Handwerker werden zu lassen. Für das besterzogene, innerlich tüchtigste Frauenzimmer aber würde man beim solchem Schritte gleich wieder Bedenken tragen. ... Aus der Besorgnis, daß sie sich wie Unmündige betragen könnten, erhält man sie also lebenslang in einer Unmündigkeit, in der aus ihnen unmöglich etwas Rechtes werden kann. ... Alles, was ich für den weiblichen Schriftsteller fordere, ist, daß man ihn ohne Schonung, aber auch ohne Vorurteile behandele. ... Und so komme ich denn immer wieder darauf zurück, für die Frauen jene Emancipation zu verlangen, die ich ... schon vielfach für uns begehrt: die Emancipation zu ernster Pflichterfüllung, zu ernster Verantwortlichkeit und damit zu der Gleichberechtigung.
Zum Beispiel:
Zzt. läuft am BZM das Sexualkundeprojekt der 8. Klassen. Seit meiner Ausbildung in der Petze (einem Projekt zur Prävention sexueller Gewalt an Jungen und Mädchen) kümmere ich mich dabei vor allem um die Jungenarbeit. Zu den Themen gehören:
* Mann sein, Grenzen erkennen
* Gefühle zeigen
* Aggressionen, Gewalt, Angst und Schwächegefühle
* Über Sex sprechen
* Liebe
* Partnerschaft, einander zuhören, füreinander sorgen, kochen usw.
* Meine Erwartungen als Junge
* Erwartungen der Mädchen
* Rollenbilder durchbrechen
* Schwul sein
* Aids erleben, mit Aids leben
* Vertrauensmissbrauch / Vergewaltigung
* Zukunftsplanung

Zur neuen Woche eine Tanzstundenbild:
Wolln wir glücklich sein im Leben, tragen wir bei zu anderer Glück, denn die Freude, die wir geben, kehrt in unser Herz zurück.
Ist es nicht niedlich? Und Folgendes haben Schülerinnen und Schüler bei einer Klassenarbeit hineininterpretiert:
The picture shows us some happy married people. They are young. This ad is for people who want to be married. It tries to persuade people to buy shirts at „Susan’s House“. (P.)
The picture shows eight people in nice clothes, and I think they have made a party or a birthday - or they had a marriage. The women have got flowers, and they guys look very proud. ... They wait for the meal. The ad is for a Pizza-Service. (J.)
There are four girls and four boys. The girls are sitting on a table, and the boys are standing behind them. The girls wear white dresses and flowers in their hands. Each of the boys wears a suit. They look happy, elegant, sportive, fresh, and cheerful. It’s an ad for a dancing school. (M.)
There are eight friends or members of a family. They are sitting on a table. It’s an ad for harmony and love. The target group are families who want to live in peace and love together. The ad tries to say that love, harmony, and peace are better than war, battles, and hate. (B.)
Soweit meine Unterrichtsergebnisse.

Heute schon jemanden in den Arm genommen? Heute ist Hugging Day!

Ein voll versenkbares Urinal

Puh. Wie sind wir eigentlich von Goethes Zauberlehrling zu Toilettenhäuschen und dergleichen gekommen?
Ja, wir haben uns mit der Zeit beschäftigt, Postkutschenfahrzeiten und was man aus der Kutsche alles sehen kann (R6d!). Heutzutage gibt es also sogar ein Klohäuschen, das am Tage gar nicht zu sehen ist. Dann wird es ja auch nicht gebraucht mit WCs in Gaststätten und Kaufhäusern. Für die Nacht kommt es aus der Erde herausgefahren und bietet Nachtschwärmern einen Ausweg aus der Not.
Gesehen in Esbjerg, dort seit drei Jahren. Foto von der Firma Urilift. Und jetzt die Wortfeldarbeit.
Das Tissehuset versteckt sich unter der Straße wie einstmals die Atomminen, kalte Krieger werden sich erinnern.

„Endlich Durchblick“ für KaffeetrinkerInnen
Das waren mal Informationen des Hamburger „Deutschen Kaffee-Verbandes“ (lange her).
Schwerterkaffee: so dünn, daß man die Schwerter als Symbol der Meißner Porzellanmanufaktur an der Unterseite der Tasse durchscheinen sieht.
Steigerung Doppelschwerter: dermaßen dünn, daß man die Schwerter an der Unterseite der Untertasse erkennen kann.
Blümchenkaffee: weniger dünn, Blümchen auf dem Tassenboden zu erkennen.
Doppelblümchen: immerhin Blick auf das Blümchenmuster der Untertasse.
Bliemchenkaffee: Kaffeebohne an Zwirnsfaden so in die Sonne hängen, daß der Schatten der Bohne in einen mit kochendem Wasser gefüllten Kessel fällt.
Eine dieser Sorten trinken wir gelegentlich zu Hause!

Für manchen eine Woche ohne Ende: Zeugniskonferenzen ab Montag, Schülerdemo am Montag, Freischaltung der Pflichtmodule für LiAs an Realschulen am Dienstag, Vorbereitung der Personalratswahlen, was wird aus Stoiber?, der nächste Sturm, Rechnungen bezahlt, was soll es zu essen geben? – da ist es wichtig, dass wir gut miteinander umgehen!
Psalm 70 - Mobbingbeschreibung vor 2000 Jahren – und dürfte ich bei mir einen Kollegen mit Stoiber vergleichen und gelten meine (positiven) Satiregedanken (Levy) auch für diesen Kollegen? Ist nun endlich gerechtfertigt, dass ich vor Jahren den Vertretungsplan einmal witzig verunstaltete - oder gerade nicht?
Psalm 70:
Von David. Zum Erinnern. Gott, mich zu befreien – Adonaj, mir zu Hilfe – komm schnell! Schämen sollen sich zutiefst, die mir an die Kehle wollen. Zurückweichen sollen sie, beschämt, die sich an meinem Unglück freuen. Umkehren in ihrer Schande, die sagen: Ha! Ha! Von Herzen freuen sich an dir alle, die dich suchen. Nicht müde werden sie zu sagen: Groß ist die Gottheit! Sie lieben dein Befreien. Ich, arm und elend bin ich, Gott, komm schnell zu mir! Meine Hilfe und mein Entkommen – du! Adonaj, zögere nicht!
Menschen werden von anderen bedrängt, zu Unrecht gequält, verfolgt. Aber wir können Wesentliches vom Unwesentlichen unterscheiden. Constantin Miro sagt: „In der Schau Gottes leben heißt, ohne Selbstverliebtheit und Arroganz zu wissen, dass Gott Hilfe und Retter ist, ... die Zuversicht, dass es diese Hilfe und Rettung tatsächlich gibt.“ Also kann ich leicht auf ungerechtfertigte und boshafte Kritik reagieren.
Text nach der Bibel in gerechter Sprache (Luther u.a. http://www.wort-und-wissen.de/bibel/bibel.php?b=19&c=70&vr=ulu )
Constantin Miro in „Mit der Bibel durch das Jahr 2007“, Stuttgart 2006.

"Der Hund kommt." Eine schöne Geschichte. Bei uns ist der Hund seit Freitag zu Besuch.

Auf dem Friedhof sind viele Äste zum Beißen bereitgelegt, vor fliegenden Gießkannen muss man sich allerdings in Acht nehmen. Auf dem Wochenmarkt bekamen Hund und ich am Sonnabend eine Banane geschenkt, weil das Tier so gern Obst ist.
Warum ich in Gummistiefeln unterwegs war: Kleingärten unter Wasser


Foto: Bi
Der erste Blick aus dem Fenster am Morgen Das wiedergefundene alte Buch Begeisterte Gesichter Schnee, der Wechsel der Jahreszeiten Die Zeitung Der Hund Die Dialektik Duschen, Schwimmen Alte Musik Bequeme Schuhe Begreifen Neue Musik Schreiben, Pflanzen Reisen Singen Freundlich sein
Bertolt Brecht, Vergnügungen (1954)

Noch einmal das Schlafen – diesmal im Zusammenhang mit den bevorstehenden Zeugniskonferenzen:
Der Fall: Eine Schülerin einer 9. Klasse wendet sich gegen die Note 5 in Physik.
Sie sei in der fünften Stunde eingeschlafen, da sie am vorangegangenen Donnerstag bis gegen 5:00 Uhr morgens gefeiert und in erheblichem Umfang Alkohol konsumiert habe. Ein Mitschüler weckte sie, als der Physiklehrer neben ihr stand und bereits zwei Fragen gestellt hatte. Die betroffene Schülerin wandte später ein, die „Fünf“ habe sie als Bestrafung und nicht für eine ungenügende Leistung bekommen.
Das Gericht entschied: Nicht erfolgende Antworten einer schlafenden Schülerin können ebenso als ungenügende Leistung bewertet werden wie etwa die Nichtbeantwortung von Fragen durch einen Schüler oder eine Schülerin, der oder die in anderer Weise abgelenkt ist, etwa durch Gespräche mit Mitschülern oder Mitschülerinnen oder einen Blick aus dem Fenster.

Ein Schläfer ist kein Schwarzfahrer
Wenn ich als Student meine Freundin besucht hatte und dann mit der letzten Straßenbahn in mein Zimmer in der Wik fuhr, schlief ich manches Mal ein und wachte erst an der Endhaltestelle auf – zurück in die Stadt bin ich meines Wissens jedoch nicht gefahren. Hätte ich denn dann Strafe zahlen müssen ohne Fahrschein?
Jahre später wurde so ein Fall in Düsseldorf verhandelt. Der Beklagte hatte sich, von einer Geburtstagsfeier kommend, einen Fahrschein gekauft, um Richtung Heimat zu fahren. Kurz nach Beginn der Straßenbahnfahrt schlummerte der berauschte Partygast friedlich ein.
Etwa eineinhalb S t u n d e n später wurde der Schläfer von einem Kontrolleur aus den Träumen gerissen und sollte ein erhöhtes Beförderungsgeld zahlen.
Später vor Gericht schloss der Amtsrichter ein bewusstes und gewolltes, also vorsätzliches Schwarzfahren deshalb aus, weil der Beklagte praktisch an derselben Stelle, an der er eingestiegen war, wieder entdeckt wurde. Ein solches zielloses Herumfahren – noch dazu im Tiefschlaf – spreche gegen ein bewusstes Erschleichen einer Beförderungsleistung.
Na, wenn ich beim Anblick des Kontrolleurs einen spontanen Bewusstseinsverlust erleide, wird mich der wohl auch nicht vor der Geldbuße bewahren...
Ich fahre nachher mit dem Bus zur Stadt.

Als in der Nachrichtensprache so genannter Katastrophenhörer möchte ich morgens zu allererst wissen, dass die Welt noch in Ordnung ist. Manchmal habe ich abends als Letztes auf RSH um Mitternacht das Schleswig-Holstein-Lied gehört. Das war’s dann allerdings schon auch, was ich auf RSH gern höre.
Bei RSH gibt es die Nachrichten immer um 5 vor – seit Gründung uns groß angekündigt als ein Maß besonderer Aktualität – aber bis die Nachrichten dort angekommen sind, hat sich die Erde oft schon einmal um ihre Achse gedreht. So lange dauert es wohl auch manchmal, bis man einen Lobbyisten (die Ärzte jetzt gerade mit ihrer neuen Notfallversorgung, immer wieder der Herr aus Klanxbüll) oder einen den Verlagen nahen Reporter an der Strippe hat. Interessant auch, dass dort selten Frauen am Reportermikro sind.
Tja, nur die Tagesschau vor 20 Jahren ist noch älter.
Empfehlenswert ist ein Test an jedem frei wählbarem Tag: RSH um fünf vor fünf (Uhr morgens) und NDR 2 um fünf – wo gibt es wohl die aktuelleren Nachrichten?
Werner live hatte dagegen nie den Anspruch tagesaktuell zu sein, aber unser Team hat dafür den Menschen tief ins Herz geblickt.

Homepage in den Neunzigern

Passend zum Schulstart am Dienstag fielen mir Notizen von einem Radiogespräch mit meinem Weggefährten Christian Mertens in die Hände:
Ich bin gern schnell, aber nach meinem Maß.
Bei der Beschleunigung heute ist das ein Rhythmus, wo jeder mit muss.
Kann ich mich trotz Beschleunigung auf meine Begrenztheit besinnen? Wann und wo kann ich es mir leisten zu sagen: „Halt ein!“ oder „Ich komm da nicht mit.“ („Ich komm da nicht ganz mit.“ war mal eine Redewendung, kennst du vielleicht noch aus der Schule.)
Es entsteht ja wohl neuer ungesunder Stress, wenn ich versuche mitzuhalten, obwohl ich das gar nicht kann?
Wo ist meine Insel?
Technische Möglichkeiten, um immer besser aktuell informiert zu sein, was zur besonderen Aufgabe führt auszusortieren, wie gehe ich mit dem Datenmüll um, wie erkenne ich ihn?
Wo habe ich meine Sachen?
Beschleunigung bedeutet für einzelne Menschen, dass sie mithalten müssen, um den Anschluss nicht zu verpassen.
Angestellte, die erreichbar sein sollen,
Lkwfahrer, die dirigierbar sein sollen.
Beschleunigung hat immer auch einen finanziellen Aspekt: zusätzliche Geräte, aktueller technischer Stand.
Zum Schluss der Stresstraum in der Nacht zuvor:
...mein Arbeitszimmer wieder auf dem Boden, unzugänglicher als sonst, ich musste unter Sachen hindurch kriechen, um oben durch die Luke zu kommen. Ich hatte auch selbst hergestellte Sachen zu vergeben (vom Seminar ?), die aber begrenzt waren, z.B. als zwei junge Männer (Marvin?) mein Rad geflickt hatten. Dort oben lag jedenfalls Zettelpost von...
Mit der Simplify-Mail erhalten:
„Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt, der andere packt sie kräftig an und handelt.“
DANTE ALIGHIERI italienischer Dichter (1265 - 1321)


„Die ganze Welt ist voll von Sachen und es ist wirklich nötig, dass jemand sie findet.“ Pippi Langstrumpf
In den letzten Wochen hat uns zu Hause der Adventskalender von Andere Zeiten e.V. begleitet mit Meditationen und Anregungen. Ich danke der Kalenderredaktion!
Am 30.12. war es ein Text von Wolfgang Borchert:
Ich möchte Leuchtturm sein in Nacht und Wind, für Dorsch und Stint und jedes Boot – und bin doch selbst: ein Schiff in Not!
Jesus Christus:
Ihr seid das Salz der Erde, ihr seid das Licht der Welt.
***
Wer sich über Andere Zeiten e.V. informieren will, z.B. über „Sieben Wochen anders leben“ während der Fastenzeit: www.anderezeiten.de. Oder per Post an Anderte Zeiten e.V., Fischers Allee 18, 22763 Hamburg

Über Instant-Nudeln habe ich mir bisher wenig Gedanken gemacht. Gestern ist der Erfinder derselben mit 96 Jahren gestorben: Momofuku Ando. In diversen Blogs sind Erfahrungen mit solchen Nudeln nachzulesen – auch wenn es darum geht, dass die Nudeln in der Suppe aufgegessen sind (in der fünfminütigen Terrine z.B.) und der Seetang in der übrig gebliebenen Brühe zu sehr durchschmeckt. http://www.bloglife.de/index.php?/categories/8-Instant-Nudeln - einige Suppen seien „relativ gut genießbar“...

Ich werde zum Excursionist. Richtig, ein englisches Wort – Word of the day today: ein Tourist, der Sehenwürdigkeiten besucht. Da wäre noch der rubbernecker – was er oder sie tut: To look about or survey with unsophisticated wonderment or curiosity. Prima passt dann noch der Tripper (!):Chiefly British One who is taking a short pleasure trip. Oder aber auch: 1. Slang One who is undergoing a hallucinatory experience induced by a psychedelic drug. 2. A tripping or triggering device on a mechanism. Ende der Englischstunde, Link: http://www.thefreedictionary.com/
The Elgin Hotel & Restaurants, Charlestown near Dunfermline, Fife, Scotland

Liebe LeserInnen,
wenn ihr nächstes Mal Geld von der Sparkasse oder Bank holt, findet erst einmal heraus, ob der Geldautomat echt ist. Dies könnt ihr durch leichtes Rütteln am Gerät feststellen. Die mit Klebeband befestigten Attrappen sitzen nämlich nicht so fest, wie eine normal verschraubte Arbeitsfläche. §:-)>
Hintergrund: Das niedersächsische Landeskriminalamt hat vor neuen Betrugsversuchen an EC-Automaten gewarnt. Die Übeltäter benutzen spektakuläre Hilfsmittel.
Die FR meldet: „Um an Daten und Geheimzahl der Bankkarten zu gelangen, hätten kriminelle Täter für die gesamte Arbeitsfläche der Automaten einen täuschend echt aussehenden Aufsatz entwickelt, sagte LKA-Sprecher Lothar Zierke am Mittwoch in Hannover. Darin seien Tastatur und Kartenlesegerät integriert. Eine der neuartigen Attrappen habe die Polizei am Donnerstag in der niedersächsischen Landeshauptstadt beschlagnahmt.“

Unsere Zeitungen bekommen wir mittlerweile aus einer Hand – von den KN: die KN, die FR, die FAZ, die ZEIT und wer weiß, was bald noch. Und was bedeuten diese Synergieeffekte für die Menschen? Die Frau, die uns sonntags die FAZ gebracht hat, ist jetzt arbeitslos. Wie mag es, der Frau gehen, die uns jahrelang zuverlässig die FR gebracht hat? Und der Agentur?

Das Wetter treibt mich in die Sauna. Kalt muss es dafür gar nicht sein. In Paasilinnas „Bär“ machen die Reisenden sogar an der Küste Maltas einen Saunagang:
„Als die Sauna heiß war, fuhr Sinkkonen das Auto an die Uferstraße und stellte es so hin, dass die Terrasse zum Meer zeigte und damit war alles bereit.
Sie veranstalteten einen echt finnischen Sauna-Abend. Die Quaste klatschten nur so, sogar der Bär schwitzte mit und alle gingen im Meer baden. Zwischen durch saßen sie auf der Terrasse und betrachteten die Festungsmauern von Valletta, die sich hinter der Bucht im Meer spiegelten. Sie waren in friedlicher und glücklicher Stimmung.
Auf der Saunaterrasse saß eine nackte russische Frau und kämmte sich ihre sauberen Haare, neben ihr ein brauner Petz, der an seinem Fell zupfte und auf den Stufen hockten zwei krebsrote finnische Männer, die Bier tranken und belegte Brote aßen. Oskari Huuskonen scharrte mit dem großen Zeh auf den Holzbrettern und dachte, wie wenig doch dazu gehörte, glücklich zu sein.“ (S. 240f).

Allerdings: Wenn ich abends in die Sauna gehe und am nächsten Tag entspannt den Morgen begrüße, bin ich in dieser Schlafmützengesellschaft ziemlich allein, denn die neuen Ladenöffnungsfreiheiten stacheln die Menschen am Abend auf und lassen sie morgens erschöpft in den Betten liegen. Am 30.12. war ich um halb acht zum Wochenmarkt unterwegs, alles dunkel rundherum, kaum ein erleuchtetes Fenster, eine Sekunde dachte ich, es sei schon der Tag nach Silvester.

Kieler Erklärung zum Tag der Religionen am 29.11.2006
Angesichts zunehmender Konflikte zwischen Menschen verschiedener Religionen gibt der Interreligiöse Arbeitskreis Kiel folgende Erklärung als Anregung in die Öffentlichkeit:
1. Wir suchen verbindende Werte und wollen sie verwirklichen. Dazu gehören Liebe und Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Hingabe an Gott, Achtsamkeit, Spiritualität und die Menschenrechte. Zugleich respektieren wir die Unterschiede, damit vielfältige Aufgaben durch unterschiedliche Menschen erfüllt werden können.
2. Nicht nur für die Verwirklichung von Werten in der Gesellschaft engagieren wir uns, wir wollen auch auf die eigene Seele achten (Gelassenheit, kein Raubbau, keine Hetze, Umgang mit den zerstörerischen und den heilenden Kräften in uns selbst).
3. Wir achten auf eine Verbindung von lokaler und globaler Arbeit. Zwischen der interreligiösen Arbeit in Kiel und der Arbeit in Antakya - dem alten Antiochien - und Mersin in der Südtürkei sowie in Rukararwe (Uganda) bestehen partnerschaftliche Beziehungen.
4. Wir achten auf die Verbindung von Denken, Handeln und Mitfühlen. Menschen verschiedener Religionen haben die besondere Aufgabe, das Mitfühlen zu verstärken. Hier können sie aus den jeweiligen Quellen ihrer Religionen schöpfen (den anderen lieben wie sich selbst – sich selbst im anderen sehen).
Dabei geht es besonders darum,
· Freude miteinander zu teilen, z.B. im Feiern von Festen, im gemeinsamen Mahl, im Danken. Die Freude der Gastfreundschaft motiviert dazu, Fremde aufzunehmen und gemeinsam die Fülle des Lebens zu erfahren.
· Trauer miteinander zu teilen, z.B. bei Tötung von Menschen in Krieg und Terror, bei Ausgrenzung und Diffamierung, bei Leiden an der Ungerechtigkeit: „Wenn die anderen verletzt werden, werde auch ich verletzt.“ Mitgefühl ermöglicht das Aussprechen von Leiderfahrung und gemeinsame Klage, Religionen bieten für eine Kultur der Trauer viele Symbole und Rituale. Solidarität kann dazu führen, gegen erlittenes Unrecht gemeinsam zu protestieren und zusammen daran zu arbeiten, von Menschen geschaffene ungerechte Strukturen zu verändern.
5. Das Erkennen von Ursachen der Gewalt und die Überwindung von Gewalt in kleinen konkreten Schritten sind uns besonders wichtig. Dabei steht die Gewalt, die persönlich in Vorstellungen und Gefühlen, Worten und Taten ausgeübt und erlitten wird, oft im Zusammenhang mit struktureller Gewalt, wie z.B. „Freisetzungen“ aus der Arbeit, dem Skandal der Armut, Unterdrückung und Verfolgung sowie Ungerechtigkeiten im Welthandel. Wir wenden uns dagegen, dass Religionen dazu missbraucht werden, Gewalt zu legitimieren.
Wir sehen die Chancen der Religionen, in gelebter Spiritualität Abstand zu Verstrickungen und Instrumentalisierungen zu gewinnen. So entstehen Räume zur Besinnung, zur Förderung eigener Friedfertigkeit, zum Entdecken von Alternativen und zu gewaltfreiem Handeln. Das kann umso wirksamer werden, wenn dabei Menschen verschiedener Religionen sich verständigen und zusammenarbeiten. Konfliktpunkte werden dabei so angesprochen, dass wir uns gegenseitig in die Situation der anderen hineinversetzen und gemeinsam nach Lösungen suchen. Der interreligiöse Dialog geschieht mit der Perspektive, zusammen mehr Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung (Achtung aller Wesen) zu erreichen.
6. Um zu einer Verständigung von Menschen verschiedener Religionen zu kommen, sind persönliche Begegnung und Bildung unerlässlich: Förderung interreligiöser Ansätze in Kindertagesstätten, in den Schulen, in der Jugendarbeit und in der Erwachsenenbildung. Dabei gehören Identitätsfindung und die Förderung der Fähigkeit, sich Menschen anderer Kulturen und Religionen zu öffnen, zusammen. So liegt uns daran, dass ein islamischer Religionsunterricht in allen Schulen dort eingeführt wird, wo viele Muslime wohnen. Der Unterricht soll in Kooperation mit anderen Fächern, besonders mit dem evangelischen und katholischen Religionsunterricht erfolgen. Das Projekt „Weißt du, wer ich bin?“, das schulisch wie außerschulisch durchgeführt werden kann, halten wir für wegweisend. Wir bitten die Verantwortlichen, dieses Projekt über 2007 hinaus weiterzuführen.
Am Mittwoch, 29. November, fand der Tag der Religionen bereits zum fünften Mal in Deutschland statt, aber zum ersten Mal in der Landeshauptstadt Kiel. Schirmherr ist Stadtpräsident Rainer Tschorn. Mit dem Tag der Religionen soll ein deutliches Signal für Begegnung, Verständigung und Zusammenarbeit gesetzt werden. Die Ausarbeitung einer > "> Kieler Erklärung> "> ist dabei zentraler Bestandteil.
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85 Millionen Jugendliche weltweit haben keinen Job
Genf · Die Zahl junger Menschen ohne Arbeit ist nach einem Bericht der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) in den vergangenen zehn Jahren weltweit gestiegen. Zwischen 1995 und 2005 habe sich die Zahl der jungen Leute zwischen 15 und 24 Jahren ohne Job von 74 Millionen auf 85 Millionen erhöht, teilte die ILO jetzt in Genf mit. Im gleichen Zeitraum sei aber auch die jugendliche Bevölkerung insgesamt gewachsen.
Laut ILO zählen zur Altersgruppe der 15- bis 24-Jährigen rund 1,1 Milliarden Menschen. Davon lebten rund ein Viertel unter der Armutsgrenze von zwei US-Dollar pro Tag. Besonders in Entwicklungsländern bestehe ein hohes Risiko der Jugendarbeitslosigkeit, die auch volkswirtschaftliche und soziale Schäden anrichte. Die Ausgaben für Sozialprogramme stiegen, der gesellschaftliche Frieden sei gefährdet. epd - 2.11.2006
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KMK plant „Hundemarken“ auch für Lehrer
Nicht nur jeder einzelne Schüler in Deutschland soll nach Plänen der Kultusministerkonferenz (KMK) in einer länderübergreifenden Datenbank registriert werden. Auch Lehrerdaten sollen gespeichert und mit einer individuellen Identifikationsnummer (ID) versehen werden.
Aus der aktuellen Version des "Kerndatensatzes (KDS) der Länder für schulstatistische Individualdaten" der KMK geht hervor, dass bundesweit jede Schule, jede Klasse, jeder Schüler und jeder Lehrer eine Identifikationsnummer bekommen soll, unter der persönliche Angaben wie zum Beispiel Staatsangehörigkeit, Geschlecht oder Geburtsmonat und -jahr gespeichert sind.
Die KMK spielt die Bedeutung der Identifikationsnummer für Lehrkräfte herunter. Eine eigentliche Lehrer-ID sei nicht vorgesehen und werde auch nicht benötigt, so der offizielle Tenor. Sie diene im Kerndatensatz nur zur Unterscheidung der einzelnen Datensätze. Eine Verknüpfung von Schüler- und Lehrerdaten sei außerdem nicht geplant.
Die stellvertretende GEW-Vorsitzende Marianne Demmer ist anderer Meinung: "Man will offenbar eine bundesweite Vollerfassung", so Demmer. Sie mahnt zur Vorsicht: Der Kerndatensatz böte technisch die Möglichkeit, "alles was sich in der Schule bewegt, automatisiert zu verarbeiten und miteinander zu verknüpfen."
Beschlossen ist die länderübergreifende Datenbank noch nicht. Die KMK wird in ihrer nächsten Sitzung am 19. und 20. Oktober über die Statistikpläne beraten.
Quelle: GEW am 12.10.2006
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Schleswig-Holstein
Was bringt Schwarz-Rot? Für die Jugend?
Der Koalitionsvertrag – Stand vom 12.11.2005
Auszüge:
6.1 Bessere Beteiligung von Kindern und Jugendlichen
Kinder und Jugendliche in politische, planerische und zukunftsorientierte
Entscheidungs- und Gestaltungsprozesse einzubeziehen, ist für die Zukunftsfähigkeit eines demokratischen Gemeinwesens unverzichtbar. Aktionen vor Ort werden die meisten Früchte tragen. Wir werden die Aktivitäten zur Partizipation gemeinsam mit den Jugendverbänden weiterentwickeln, die Bedeutung der Kinderrechte stärker in die Öffentlichkeit transportieren sowie Eltern, Lehrer und pädagogische Fachkräfte informieren. Frühzeitige Heranführung von Kindern und Jugendlichen an Politik ist ein wichtiger Grundbaustein in der Entwicklung des Politikverständnisses. Kinder und Jugendlichen sollten bei Planungen und Vorhaben, die ihre Interessen berühren, in altersgemäßer Weise einbezogen werden. Hierzu werden wir in Abstimmung mit den Ländern und Kommunen „Beispiele der guten Praxis“ multiplizieren und das Thema auch auf der Ebene des Bundes dauerhaft verankern
Die Europäische Union bietet neue Chancen für die Gestaltung von Bildungs-, Berufs- und Lebensverläufen junger Menschen. Das erfordert sowohl die Einwirkung der nationalen jugendpolitischen Akteure in europäische Politikgestaltung als auch das Mitdenken der europäischen Dimension bei der Gestaltung des lokalen, regionalen und nationalen Kinder- und Jugendangebots. Hierzu bietet der „Pakt für die Jugend“ die besten Chancen.
Wir werden uns dafür einsetzen, dass die finanzielle Ausstattung des EU-Programms „Jugend in Aktion“ für den Zeitraum 2007 bis 2013 die Ausweitung der beteiligten Programmländer, die erhöhte Bedeutung der europäischen Zusammenarbeit im Jugendbereich, sowie die Erweiterung der Altersgrenzen der Jugendlichen entsprechend berücksichtigt.
6.2 Chancengleichheit in der Bildung
Der Übergang und der Wandel von der Industriegesellschaft zur Informations- und Wissensgesellschaft kann nur dann erfolgreich gestaltet werden, wenn die Bildungs- und Forschungspolitik ganz oben auf der Agenda steht. Alle politisch Verantwortlichen sind gefordert, einen entscheidenden Beitrag zum Aufbau von Schlüsselqualifikationen von Kindern zu leisten, die hierfür erforderlichen Ressourcen bereit zu stellen und sie effizient einzusetzen. Die Bildung, Erziehung und Betreuung der Kinder in Familien, Kindertageseinrichtungen und Schule bilden das Koordinatensystem für das gedeihliche Aufwachsen unserer Kinder in einer dynamischen Welt. Bildungsprozesse von Kindern und Jugendlichen finden aber an vielen Orten statt. Sie sind nicht nur an Institutionen gebunden. Neben Familie, Schule und Kindertageseinrichtungen sind auch die Angebote der Jugendarbeit, der kulturellen Jugendbildung, informelle Bildungsprozesse in der Gleichaltrigen-Gruppe sowie im Umgang mit den Medien von Relevanz.
Wir wollen, dass alle jungen Menschen die gleichen Chancen auf Bildung haben. Die Förderung aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes wollen wir daraufhin prüfen, ob sie der besonderen Situation der Jugendlichen in Ostdeutschland entspricht. Wir wollen zu verbesserten Voraussetzungen beitragen, unter denen Jugendlichen ein Verbleib in ihrer Heimatregion in Ausbildung und bei Berufsaufnahme möglich ist.
Wir werden uns mit verschiedenen Maßnahmen, zum Beispiel dem Girls´ Day und der Verbesserung der Berufsberatung, dafür einsetzen, dass das Berufswahlspektrum von Mädchen und Jungen erweitert wird, und ein besonderes Augenmerk auf die Überwindung von Geschlechterstereotypen gelegt wird.
6.3 Aufwachsen ohne Gewalt
Wir bekämpfen Kindesmisshandlung und -vernachlässigung nachhaltig, indem wir die Prävention stärken, insbesondere im Rahmen der internationalen und europäischen Zusammenarbeit und durch innovative Modellmaßnahmen zur Kriminalitätsprävention und zur Verbesserung des Opferschutzes.
Die Koalitionspartner verabreden, den Schutz von Kindern und Jugendlichen nachhaltig zu verbessern. Die aktuellen Regelungen sind angesichts der rasanten Entwicklungen im Bereich der Neuen Medien noch nicht ausreichend, um den wachsenden Gefährdungen junger Menschen auf dem Mediensektor wirksam entgegenzutreten.
Die Neuregelungen im Jugendschutz werden schnellstmöglich – und deutlich vor dem für März 2008 verabredeten Zeitpunkt – evaluiert, um notwendige Konsequenzen rechtzeitig ziehen zu können. Wir wollen hierzu unverzüglich in einen zielorientierten Dialog mit den Ländern eintreten. Folgende Eckpunkte sollen vorrangig erörtert werden:
· Wirksamkeit des Konstrukts „Regulierte Selbstkontrolle“
· Altersgrenzen für die Freigabe von Filmen und Spielen/Alterskennzeichnung von Computerspielen
· Verlässliche Kontroll- und Sicherheitsstandards für Videoverleihautomaten
· Verbot von „Killerspielen“
Wir werden uns auf europäischer- bzw. internationaler Ebene für die Entwicklung/Einhaltung von Internet-Mindeststandards einsetzen.
Das Wächteramt des Staates und der Schutzauftrag der Gemeinschaft für von Gewalt betroffene und vernachlässigte Kinder ist durch die Reform des KJHG gestärkt worden. Der Bund wird die Umsetzung in die Praxis durch geeignete Aktivitäten befördern.
Wir setzen uns in Zusammenarbeit mit dem Verbraucherschutz für Selbstverpflichtungen der Kreditinstitute ein, die sowohl präventiv Jugendliche vor Verschuldung bewahren als auch Hilfe für bereits verschuldete Jugendliche leisten. Ziel einer erfolgreichen Kooperation muss eine deutliche Abnahme der Verschuldung junger Menschen in Deutschland sein.
6.4 Chancen für benachteiligte Jugendliche
Die berufliche Vorbereitung, Qualifizierung und dauerhafte Integration junger Menschen in Arbeit und Beschäftigung ist erklärtes Ziel der Bundesregierung. Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit muss oberste Priorität haben. Herausragendes Ziel muss es sein, jungen Menschen zukunftsorientierte Ausbildungs-, Berufs- und Beschäftigungschancen zu eröffnen. Die Akteure in den Bereichen SGB II, III und VIII sind aufgerufen, ihre Konzepte und Fördermaßnahmen stärker zu verzahnen und zusammen mit der Wirtschaft für junge Menschen eine Beschäftigungsexpansion zu bewirken.
Junge Menschen, die aufgrund individueller sozialer Problemlagen den Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt auf Anhieb nicht schaffen, sind besonders zu berücksichtigen. Hier sind ergänzend zu den Arbeitsmarktakteuren die Träger der Kinder- und Jugendhilfe gefordert. Jugendliche ohne Schulabschluss, insbesondere Schulverweigerer, sind hierbei eine besonders wichtige Zielgruppe.
Die Bundesregierung wird sich für eine Verstätigung lokal wirksamer Initiativen zur beruflichen Integration einsetzen und insbesondere die Finanzierungsstrukturen bzw. -instrumente auf Kompatibilität, Effizienz und Stringenz überprüfen. Auch in der nächsten ESF-Förderperiode werden jugendintegrative Maßnahmen in den sozialen Brennpunkten des Programms „Soziale Stadt“ durch die Bundesregierung gefördert.
Wir wollen die rechtlichen Voraussetzungen dafür schaffen, dass bei öffentlichen Vergabeverfahren auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene Unternehmen bevorzugt werden können, die ausbilden.
6.5 Jugend für Toleranz und Demokratie
Wir wollen den Kampf gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit, für Demokratie und Toleranz fortführen und auf Dauer verstetigen. Es ist unser erklärtes Ziel, das Verständnis für die gemeinsamen Grundwerte und kulturelle Vielfalt zu entwickeln und damit die Achtung der Menschenrechte zu fördern bzw. jede Form von Extremismus, auch von links, zu bekämpfen. Ziel ist es, den Handlungsrahmen von Aktionsprogrammen umfassender auszulegen. Damit können wir auch einen wesentlichen Beitrag leisten, einer zunehmenden Gewaltbereitschaft junger Menschen entgegenzuwirken.
Es geht um Vielfalt, Respekt für andere, Demokratie, Toleranz und die Bekämpfung des Antisemitismus. Wir wollen, dass Jugendliche vor Ort motiviert werden und in ihrem Engagement verlässlich unterstützt werden. Dabei setzen wir auf ein engeres Zusammenwirken mit Ländern und Kommunen, mit Medien, den Kirchen, Wirtschaft, Gewerkschaften, Sportvereinen, den Jugendverbänden und vielen anderen.
Integrierte lokale Strategien sind besonders Erfolg versprechend. Es gilt, künftig noch stärker Brücken zu den Projekten zu schlagen, die sich mit gefährdeten bzw. in der rechten Szene bereits gefestigten Jugendlichen beschäftigen.
Die Bundesregierung wird sich einsetzen für ein ganzheitliches Integrationskonzept, das nicht nur den Zugang zum Arbeitsmarkt, auch und gerade für sozial benachteiligte junge Menschen, insbesondere junge Migranten abdeckt, sondern auch Maßnahmen vorsieht, die sich mit den sozialen, kulturellen, religiösen, sprachlichen und länderspezifischen Unterschieden befassen. Positive Zukunftsperspektiven, eine zufrieden stellende Lebensqualität sowie aktives soziales und gesellschaftliches Engagement der jungen Menschen sind wichtige Grundbedingungen, wenn es darum geht, eine Rekrutierung durch radikale Gruppen zu verhindern. Die Länder und Kommunen müssen im Sinne der Nachhaltigkeit und der Verstetigung stärker mit ins Boot geholt werden. Auch ist die Bundesregierung bestrebt, den Dialog mit den Kirchen, Glaubensgemeinschaften und religiösen Vereinigungen auf einer soliden Grundlage zu intensivieren.
6.6 Kinder- und Jugendhilfe
Die Handlungsfähigkeit der nach dem SGB VIII verantwortlichen Kommunen muss gestärkt werden, um die Gestaltungsspielräume für Prävention und ambulante Maßnahmen zu erweitern (Prävention statt Reparatur). Die Koalitionspartner verabreden, die durch das KICK geänderten Bestimmungen des SGB VIII nach Ablauf des Jahres 2006 zeitnah zu evaluieren und, wo dies nötig ist, erneute Anpassungen vorzunehmen, um Fehlsteuerungen zu vermeiden. In diesem Zusammenhang ist die Weiterentwicklung des SGB VIII, insbesondere in den kostenintensiven Regelungsbereichen, zu prüfen.
Eine produktive bildungspolitische Wende bedarf der Einbeziehung und wechselseitigen Zusammenarbeit aller Bildungsorte. Nur wenn die Familie, die verschiedenen Bereiche der Kinder- und Jugendhilfe sowie die berufliche Ausbildung als Orte der Bildung neben der Schule gezielt gefördert werden, verbessern sich Bildungs- und Teilhabechancen junger Menschen.
Wir wollen Anregungen aus dem 12. Kinder- und Jugendbericht aufgreifen und weiter entwickeln. Es gilt, Kooperationsstrukturen zu verbessern, die jeweiligen Bildungs- und Erziehungsaufträge von Elternhaus, Schule und Jugendhilfe in gemeinsamer Verantwortung wahrzunehmen und künftig stärker die Potenziale effektiver auszuschöpfen, ohne fachliche Ressentiments und auf „Augenhöhe“. Jugendhilfe und Schule sind noch besser zu verzahnen. Der Bund wird die Förderung, Vernetzung und den Transfer guter Praxis voranbringen.
Die individuellen und sozialen Kompetenzen junger Menschen wollen wir im Rahmen der Präventionsarbeit im Sinne einer „Peer-Group-Beratung“ verstärkt nutzbar machen, zum Beispiel durch Tutoren- und Mentorenprojekte in Kooperation von Jugendverbänden und Schulen.
Die Erziehungskompetenz der Eltern soll durch eine Neuausrichtung der Familienbildung gestärkt werden; auch sog. „bildungsferne“ Eltern müssen erreicht werden; hierzu sind insbesondere auch neue Medien verstärkt für Elternbildung und Elternberatung zu nutzen.
Jugendhilfe sollte sich auch unter Effizienzgesichtspunkten entsprechend weiterqualifizieren; dringend muss die Lücke im Bereich der Jugendhilfe- Wirkungsforschung geschlossen werden; Jugendhilfe muss ihre Erfolge auch mit „harten Fakten“ beweiskräftiger machen.
Die Koalitionspartner vereinbaren, die Förderung aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes nach den Kriterien Wirksamkeit, Effizienz, Zielgenauigkeit und Nachhaltigkeit einer Prüfung zu unterziehen und die Förderstrukturen umfassend zu modernisieren. Im Ergebnis müssen nicht mehr begründbare Förderstrukturen und - korrelationen angepasst werden. Auf der Grundlage dieser Prüfung treten wir für eine nachhaltige Sicherung der Arbeit der Jugendverbände ein.
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