Home
Mein Fragebogen
Blog und Glauben
Kontakt
Medien: TV
Fernsehen machen
Schule: Themen
Schule: Leute
LehrerInnen: Modularchiv
Gewerkschaft
Wichtiges
Weiblich / männlich
Gegen Rechts
Datenschutz
WPZ privat
Häppchen
Impressum
 



Familienpolitik von Roland Koch in der Theorie und in der Praxis

Wem glauben Sie? Roland oder Anke?

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Hessen staunen über die ständige Wandlung des Roland Koch in der Familienpolitik und überlassen es den kundigen Lesern, zu beurteilen, wer glaubwürdiger ist.

Roland Koch im "Stern":

"Ich genieße es, Vater zu sein. Und selbstverständlich habe ich meine Kinder gewickelt und ihnen auch die Flasche gegeben."

Frage des "Stern": Wie hat der Vater Koch seine Söhne erzogen?

Roland Koch: "Gemeinsam mit meiner Frau."

Nachzulesen auch auf seiner Honepage unter
http://www.roland-koch.de/Koch-Wir-muessen-Wahlfreiheit-fuer-die-Kinderbetreuung-schaffen-/1178798538.html

Anke Koch in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 23. April 2002:

"Ich weiß, wovon ich rede, denn ich bin ja auch eine allein erziehende Mutter. Meine Kinder sehen ihren Vater nur sehr selten. Und allein ist es manchmal schon schwer."


"Wie Muslimas sich kleiden, sollen sie frei entscheiden dürfen"
Die islamische Theologin Hamideh Mohagheghi plädiert für das Recht auf das Kopftuch - und gegen den Zwang, es tragen zu müssen.

Frankfurter Rundschau:Frau Mohagheghi, tragen Sie Ihr Kopftuch noch oder haben Sie es nach dem Appell von Ekin Deligöz schon ausgezogen?

Hamideh Mohagheghi: Auf keinen Fall lege ich es ab. Ich lasse mir von niemandem vorschreiben, wie ich mich kleide.

Was bedeutet das Kopftuch für Sie?

Es ist Teil meiner Identität. Ich bin so erzogen worden, ich fühle mich wohl damit. Es ist für mich eine Kleidungsgewohnheit, die andere respektieren sollten.

Wie halten Ihre zwei Töchter es?

Sie tragen kein Kopftuch. Wir haben sie so erzogen, dass sie selbst entscheiden sollen. Wir sind religiös und leben ihnen bestimmte Werte vor, aber sie sollen in allen Fragen frei entscheiden. Die Kleidung gehört dazu, das ist eine ganz private Sache.

Fortsetzung siehe http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?em_cnt=1003736&

Schluss:

...  Wie sollten muslimische Familien mit ihren Töchtern umgehen, wenn es um das Kopftuch geht?

Sie sollten sie allein entscheiden lassen. Leider bekommen ja in traditionellen Familien schon kleine Kinder ein Kopftuch. Das geschieht, weil die Kleinen leichter beeinflussbar sind. Das lehne ich ab, genau wie Zwang oder Manipulation durch Belohnungen.

Interview: Ursula Rüssmann

~~~

Cool muss es sein
Beim Griff zum Buch achten Jungen vor allem auf Spannung, Abenteuer und auf das Geschlecht der Protagonisten. In der Jugendbuchabteilung stöbern vor allem Mädchen durch die Neuerscheinungen. Doch nicht alle Jungen sind Lesemuffel. Was aber lesen Jungen gerne? Im Gespräch mit "Lesen in Deutschland" geben ein junger Leser und zwei Buchhändlerinnen hierauf Antworten. Das gesamte Interview finden Sie unter
http://www.lesenindeutschland.de/html/content.php?object=journal&lid=658
http://www.neue-wege-fuer-jungs.de/aktuelles/cool_muss_es_sein

~~~

stern: Deutsche HipHop-Stars verherrlichen Gewalt gegen Frauen

Deutsche HipHop-Titel landen immer häufiger auf dem Index für jugendgefährdende Medien, weil sie Gewalt gegen Frauen
verherrlichen. Nach Recherchen des Hamburger Magazins stern und des
ZDF-Magazins "Mona Lisa" untersagte die Bundesprüfstelle für
jugendgefährdende Medien den Verkauf von Tonträgern Berliner Rapper
wie King Orgasmus One oder Bass Sultan Hengzt an Minderjährige. Auch
die CD "Ansage Nr. 3" des Berliner Untergrund-Labels Aggro, das unter
anderem den Erfolgs-Rapper Sido unter Vertrag hat, wurde indiziert.
Gegen weitere sieben HipHop-Titel läuft das Indizierungsverfahren.

   Die Leiterin der Bundesbehörde, Elke Monssen-Engberding,
bestätigte den Trend: Seit gut einem Jahr habe es die Behörde
vermehrt mit deutschen Rap-Texten zu tun, "in denen dazu aufgefordert
wird, Frauen zu diskriminieren, zu vergewaltigen oder Gewalt in
anderer Form anzuwenden".

   Der Bundesbehörde lag auch ein Antrag vor, den "Arschficksong" des
derzeit erfolgreichsten deutschen Rappers Paul Würdig, Künstlername:
Sido, als jugendgefährdend einzustufen. Der Titel konnte allerdings
nicht mehr indiziert werden, weil zuvor ein anderes Gremium, die
Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, ein Video zu dem Song
ab 16 Jahren freigegeben hatte. Für den Frankfurter Oberstaatsanwalt
Peter Köhler gehen Sidos Texte "weit über die Jugendgefährdung
hinaus". Für ihn scheint eine "Verherrlichung von sexueller Gewalt
gegenüber Kindern" vorzuliegen.

   Im stern charakterisierte Sido den inkriminierten Song als
"Punkertum". Heute würde er einen solchen Text nicht mehr schreiben.
"Ich habe jetzt meine Klientel gefunden. Viele Leute, die mich hören,
lesen 'Bravo'." Für die sei der Song nicht gedacht, sagte der Rapper,
der sein Alter Ego Sido als "krasse Kunstfigur" bezeichnet. "Ich habe
einen Sohn", so Sido weiter im stern. "Der ist fünf. Der soll meine
Musik auch nicht hören. Der ist Juli-Fan. Das finde ich gut."

16.2005

~~~

Susanne Mayer bespricht ein Buch von Pierre Bourdieu: Alles ändert sich, nur nicht die Macht der Männer. Warum das so ist - und was dagegen hilft: "Liebe zum Beispiel"                                                http://www.zeit.de/2005/20/SM-M_8annlichkeit

Bill Clinton sprach in Dänemark auch über Gleichberechtigung: http://www.jp.dk/english_news/artikel:aid=3057364/

In der Werbung ist ein realistisches Frauenbild verkaufsfördernd:
Dove zieht Bilanz: Das Konzept ging nur dort nicht auf, wo übergewichtige Frauen abstoßend gelten.
"Frauen werden positiver auf eine Marke reagieren, die aus dem, was sie haben, das beste macht, als auf eine Marke, die ihre Unsicherheiten noch verstärkt", meint Benoit Wiesser von Ogilvy, der verantwortlichen Agentur für die Dove-Kampagne. Siehe dazu einen Artikel in dieStandard.at:      http://diestandard.at/?url=/?id=2052353

Sexismus
Das vorliegende Buch war mehr als notwendig! Wird doch in Zeiten des Gender Mainstreaming und einer relativ breiten Präsenz von Frauen in der Politik so getan als gäbe es Sexismen lediglich in den Köpfen "hysterischer Feministinnen". In sechs Beiträgen gehen die Autorinnen dem omnipräsenten Alltagsphänomen auf die Spur: der sprachlichen Diskriminierung, den visuellen sexstischen Manifestationen im öffentlichen Raum und in der Werbung, der Benachteiligung und Degradierung von Frauen im Arbeitsleben sowie im Kunst- und Kulturbereich. (vorgestellt in dieStandard.at - dabu)


Übergriffe im Alltag
hg. von Gudrun SalmhoferStudienverlag 2004


ISBN: 3706540053
etwa € 12,00

  


Top