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Tür zumachen - 28.09.1968

Wir hatten die Idee, die Verbindungstür zum Altbau mit Biologie- und Klassenräumen der Sexten abzuschließen. Durch diese Tür müssen alle durch, da man die hintere Treppe wegen Baufälligkeit nicht benutzen darf. Erstmal mußte das Schloß gängig gemacht werden. In der ausgefallenen Erdkundestunde schleppten wir die ausgehobene Tür einfach so durchs Schulgebäude und setzten im Werkraum bei Herrn K. Tür und Schloß instand. Dann trugen wir sie wieder hoch in den 2. Stock, hängten sie ein und schlossen vor Beginn der Pause ab. Das gab ein großes Gedränge: Sextaner und Lehrer wie H. und Snorkie (Dr. L.) wollten raus und konnten nicht, bis schließlich der junge Hausmeister und P. aufschlossen.

Holger, Per und ich haben mit Ede einen Vertrag abgeschlossen. Er will in der Deutschstunde ein rohes xxx an die Tafel werfen.

2.9.2001 im Interview mit Christian Mertens

Wie möchtest du alt werden?

Ich bin doch schon alt.

Was ist alt – abgesehen vom Überschreiten einer magischen Grenze, bis zu der man noch richtig jung ist.

Ich laufe nicht mit dem Forever Young herum.

Ich beobachte aber schon an mir so etwas, dass ich noch Träume verwirkliche – ein super Fahrrad kaufe (wie andere Männer ein Motorrad...).

Ich möchte den Kontakt über die Generationen hinweg – den ich z.B. in der Schule habe, nicht verlieren. Extrembeispiel Altenheim.

Es ist manchmal eine Gratwanderung, wenn ich mich entscheiden, bei welcher Generation nehme ich nun Platz – allemal, wenn es mit dem Beruf verknüpft ist.

Entwicklungen wahrnehmen, ich war immer neugierig, wie es weitergehen wird...

Meine Ängste sind weniger geworden, es wäre eine teuflische Sache, wenn Situationen sozusagen zurückkämen, vor denen ich immer Angst hatte wie Krieg.

Ich nehme immer mehr wahr und freue mich am Einfachen – an der Natur, an gutem Essen...


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